Rund um den Rollberg

Sonntag, den 11. Oktober 2009

Mach mal Pause

Neue und interessante berufliche Aufgaben haben mich veranlaßt, meine Blog-Aktivitäten etwas einzuschränken. Dieses Blog macht daher auf unbestimmte Zeit eine Pause. Nachrichten aus Neukölln wird es jedoch weiterhin in meinem Hauptblog, den Schockwellenreiter geben. Und auch mein Wiki (Cognitiones Publicae) werde ich zukünftig mit Informationen aus Neukölln füttern. Lest also bitte dort weiter …

Mittwoch, den 29. Juli 2009

Ausstellungseröffnung: Pet Parade

Noël O'Callaghan und dougfender: Pet Parade: Dokumentation einer künstlerischen Intervention mit Mensch und Tier. Galerie im Saalbau, 1. August bis 30. August 2009, Di – Do 10 bis 20 Uhr.

Pet-Parade 2007

Pet Parade 2007, Photo: Gabriele Kantel

In Neukölln wohnen viele Haustiere. Die wichtige Rolle, die sie im öffentlichen und privaten Leben spielen, manifestiert sich in einer hohen Dichte an Tierhaltern, -ärzten und –läden und in manchmal symbiotischen Beziehungen zwischen Mensch und Tier im urbanen Kontext. Die öffentliche Kunstintervention Pet Parade (2006, 2007, 2008) von Noël O'Callaghan und dougfender ist von diesen Beziehungen inspiriert worden.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 31. Juli 2009, 19 Uhr spricht u.a. Marcel Gäding (Geschäftsführer des Tierschutzvereins für Berlin und Umgebung)

Photos von der Pet Parade 2006, 2007 und 2008.

Galerie im Saalbau
Karl-Marx-Str. 141,
12043 Berlin,
Info-Tel: 6809-3772

Freitag, den 17. Juli 2009

Tempelhofer Feldbebauung: Die Anwohner wollen nicht

Hasenheide, Blick Richtung Columbiadamm

Neukölln und Kreuzberg gegen Columbia-Quartier. Quelle: Tempelhof für Alle, Photo: Jörg Kantel)

Ab Montag ist die Hochbahn tot

Was nicht einmal der Mauerboykott 1961 und die Reichsbahn der DDR geschafft haben, schafften die neoliberalen Privatisierungsbefürworter in Politik und Deutsche Bahn innerhalb kürzester Zeit: Ab Montag fährt in der Berliner Innenstadt keine S-Bahn mehr. Das traditionsreiche und einmal beste Nahverkehrsmittel der Welt wurde von ihnen totgespart. Die Folgen trägt — wie immer — der kleine Mann, denn die Verantwortlichen dieser »Krise« fahren Dienstwagen.

Ich weiß nicht, was in den Köpfen der Bahnmanager vorgeht: 2.000 Menschen entlassen, drei von vier Werkstätten schließen, und das alles ohne Rücksicht auf die Sicherheit der Fahrgäste und nur damit man jährlich 86 Millionen an den Mutterkonzern überweist, das kann doch nur schiefgehen, das sieht doch ein Blinder mit dem Krückstock. Und trotzdem reden die Hardliner in den Bahnvorständen schon wieder von 14 % Rendite. Wo soll das denn schon wieder hergespart werden?

Ach ja, der Herr Wowereit soll sich da nicht rausreden. Auch seine Partei hat die Privatisierung der Bahn gewollt (mit so einer volksverarschenden Volksaktie wie bei der Telekom als Alibi), so kurz ist mein Gedächtnis nun doch nicht.

Zur Erinnerung: Das Video zeigt eine Fahrt mit der S-Bahn vom Bahnhof Tempelhof zur Hermannstraße — als der Flughafen noch in Betrieb war und die S-Bahn noch fuhr. Nostalgie pur. (Aufnahme: Gabriele Kantel)

Mittwoch, den 15. Juli 2009

S-Bahn Notbetrieb noch bis 2010

Die Pressestelle der Berliner S-Bahn nennt es »Basisfahrplan«, die Berliner sagen dazu einfach »Chaos«. Doch egal was es ist, der Ausnahmezustand auf den Berliner Schienen könnte noch bis zum kommenden Jahr andauern. »Ich gehe davon aus, daß mindestens anderthalb Jahre lang ein Notbetrieb gefahren werden muß«, sagte der Leiter des Fachbereichs Schienenfahrzeuge an der Technischen Universität Berlin, Markus Hecht, der Berliner Zeitung. (Quelle: Netzeitung.de)

Keine Auskunft

Auch symptomatisch für die Deutsche Bahn: Das einzige noch vorhandene Personal auf dem Bahnhof Neukölln gibt keine Auskunft. (Photo: Jörg Kantel)

Kieztonne

Orange Corner

Gute Ideen können so einfach sein: »Sie stellen hier alles ab, was sie nicht mehr benötigen — aber andere noch benötigen könnten. Kann es jemand gebrauchen, nimmt er es einfach mit. Braucht es niemand, holen wir es gerne ab.« (Photo: Jörg Kantel)

Freitag, den 10. Juli 2009

Ka-Wumm

Gestern auf dem Tempelhofer Feld: Pyromusikale in Berlin. Doch die dort lebenden Füchse hatten etwas gegen das Spektakel. (Quellen: Spiegel Online, Tempelhof für Alle; Aufnahme: Gabriele Kantel)

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start.txt · Zuletzt geändert: 2008/07/08 17:30 von kantel
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